Vor einigen Jahren beschloss ich, mich auf einen inneren Weg zu begeben. Ich wusste nicht wie oder was. Seither habe ich auf so unterschiedliche Weisen in vielen Situationen erfahren, dass ich schon lange auf diesem Weg war, dass letztlich jeder ihn irgendwann geht oder schon gegangen ist. Das schon so viele ihn beschrieben haben. Und er für jeden einzelnen von uns wieder aufs Neue entdeckt wird.

 

Es ist ein Weg zu der Freiheit, die schon in mir ist. Auch wenn ich diesen Weg noch gehe, spüre ich immer deutlicher, dass er nicht mehr so lang ist, wie das Stück, das ich schon gegangen bin. Ich merke es daran, dass ich immer mehr eine Finderin bin und keine Sucherin mehr.

 

Und ich erkenne. Ich erkenne, dass der innere Weg eine Entscheidung ist, die ich treffe, um etwas anzunehmen, das ich schon habe. Das jeder schon hat und nie verloren geht, auch wenn es sich zu Zeiten so anfühlt.

 

Mein Weg geht mit dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ und es ist und wird immer offensichtlicher ein Weg voller Wunder, wenn die Blockaden und Beschränkungen vor dem Leuchten verschwinden. Wunder, die alles in mir heller werden lassen, klarer, deutlicher. Ich habe dieses Leuchten in mir an so vieles gebunden, suchte Bestätigung und Ablehnung, versuchte es zu verbergen und hervorzuheben, zu verdrehen und zu vergessen. Machte und suchte so viele Fehler und erkannte, dass es die Ablenkung war, um das Leuchten nicht leuchten zu lassen. Ha! es ist mir nicht gelungen, ich bin damit gescheitert und werde es nicht ernsthaft weiter versuchen. Nun gibt es wichtigeres. Nun will ich mich mit dem Leuchten beschäftigen, wie es zum Ausdruck kommen kann, wie ich es einfach sein lassen kann, wie es ist und ein Zeuge dessen sein – für mich und somit für alle. Es steckt in uns allen, manchmal als blasse Erinnerung, manchmal als vernünftige Schlussfolgerung, manchmal als lebendige, ekstatische Erfahrung und wieder ein anderes Mal, als etwas, für das es keine Worte mehr gibt. JA ICH WILL.

 

Es ist Zeit die innere Freiheit zu nutzen, dieses Leuchten in sich zu spüren, dieses unschuldige, lebendige Leuchten wieder in sich zu entdecken und ich freue mich darauf aufmerksam zu machen Ich freue mich es zu teilen.

 

Allen eine wundervolle Nacht!

 

Gestna Maria