Jetzt ein paar Monate nach dem Festival, das irgendwie schon so vergangen ist, doch in der Erfahrung geht es weiter. Es ruft mich noch ein paar Zeilen zu schenken. Und es geht eigentlich auch gar nicht so sehr um das Festival an sich, sondern um das, was sich so lebendig zeigte.

In mir geschah ein Prozess, in dem was Neues entstand, das sich ausbreiten will, das in Erinnerung gerufen werden will. Es ist etwas Angstfreies, manchmal noch sehr zurückhalten und unscheinbar, aber immer klarer. Und viel besser lässt es sich dann auch schon nicht mehr beschreiben. Der Weg mit dem Kurs ist einfach ein Fest, wenn ich mir das anschauen will, was ich wirklich bin.

Und ich will ein Zeuge dafür sein. Ich will dem Widerstand nicht mehr den Raum geben, den er vorher eingenommen hat. Also ganz einfach anschauen, um innere Hilfe bitten, still werden, empfangen, loslassen und geben – nicht vergessen. Die Erfahrung zu geben, dass wir verbunden sind miteinander, das wir kommunizieren, die ganze Zeit, das wir Licht sind, das sich wiedererkennt.

Es geht weiter, weil das Geben nie aufhört. Nicht weil ich noch nicht „fertig bin“, aber weil das Geben ein ewiges Ereignis ist im Himmel, das heisst in dem geistigen Zustand wo alle Blockaden vor der Liebe aus dem Weg geräumt sind, wo es nicht mal die Erinnerung an Blockaden gibt.

Also „gebe ich die Wunder, die ich empfangen habe“. Eines davon ist ganz sicher und es wurde mir klar nach der letzten von den 3 Sessions, die ich in diesen Tagen geben durfte. Nichts wird mich je ganz zufrieden stellen, nur Gott kann mich zufrieden machen. Alles was ich hier mache aus mir heraus ohne IHN in meiner Erinnerung, ist einfach weniger freudig. Klingt stimmig für den einen, abgehoben für den anderen und die Frage taucht auf, was meine ich eigentlich damit? In Gott ist für mich alles enthalten. Es ist ein „Gefühl, Gewahrsein, Erleben, Erkennen“, von dem, was mich ganz macht, vollständig und vollkommen. In dem es kein Fehler mehr gibt und ich einfach LIEBE. Mein Herz war so offen, ich hätte alles erzählen können. 100 „fremde“ Leute machten mir keine Angst mehr und meine Tränen der Berührung und Freude vor der Liebe, die den Raum erfüllte und alles umgab, war ich so geborgen und so abwehrlos, DAS WAR DER HIMMEL. Das ist der Himmel. Und diese Erfahrung nehme ich mit und lasse sie wieder los mit einem Lächeln auf den Lippen und der Stimme in meinem Herzen, die mich ruft und sagt, dass diese Freude erst der Anfang war.